Interim-Management / Sanierung

Wir übernehmen das Interim-Management und/oder sanieren Ihr Unternehmen. Auch beraten, begleiten und unterstützen wir Sie in allen Phasen der Insolvenz.

Interim-Management

BaumgartenBrandt (Asia) Ltd. übernimmt das Interim-Management für Sie.

Während der Unternehmensgründung, in Krisensituationen und zur Überbrückung von personellen Ausfällen kann der Einsatz eines Interim-Managers eine schnelle und flexible Lösung darstellen. Insbesondere, wenn vorübergehend die Kenntnis des thailändischen Rechts oder Erfahrung mit Personalabbau wichtiger sind als die genaue Kenntnis des Produkts oder der Dienstleistung des Kunden, bietet sich der Einsatz eines Juristen an. Wenn aufgrund eines Konflikts zwischen deutschen Investoren/Gesellschaftern und dem Geschäftsführer eines thailändischen Unternehmens kurzfristig eine Alternative zur gegenwärtigen Geschäftsführung gefunden werden muss, ist der Einsatz eines Interims-Managers nicht selten die einzige praktikable Lösung.

Eigenverwaltung

Auch die Eigenverwaltung bietet erhebliche Vorteile:

Die Gesellschafterversammlung und der Aufsichtsrat haben keinen Einfluss mehr auf die Entscheidungen der Geschäftsleitung, zB Abberufung und Bestellung von Geschäftsführungsorganen ist in der Eigenverwaltung nur noch mit Zustimmung des Sachwalters wirksam (§ 276a InsO).

Für Gläubiger sollte durchaus auch von Bedeutung sein, dass z.B. der Sachwalter für seine Tätigkeiten im Rahmen der Eigenverwaltung lediglich 60% der für einen Insolvenzverwalter anfallenden Vergütung erhält (§ 12 InsVV).

Dieser Kostenvorteil sollte nun nicht durch den Einsatz eines unprofessionell agierenden Sachwalters relativiert werden, worauf insbesondere die Banken durch ein gut geplantes Vorgehen Einfluss nehmen können. Denn wichtig für die Haupt-/Großgläubiger wird regelmäßig sein, dass ein qualifizierter Verwalter bestellt wird, der die Kreditsicherheiten optimal verwertet, kooperativ ist und der Bank die zur bestmöglichen Abwicklung des Engagements erforderlichen Auskünfte erteilt. Der vorläufige Gläubigerausschuss sollte und kann somit einen von ihm favorisierten Verwalter durchsetzen.

Im Rahmen eines Insolvenzplanverfahrens eröffnet die Umwandlung von Forderungen von Gläubigern in Anteils-oder Mitgliedschaftsrechte, der sogenannte Debt-to-Equity- Swap (§ 225a InsO), in der Praxis neue, hochinteressante Gestaltungsmöglichkeiten sowohl für den Schuldner als auch für die Gläubiger. Wenn ein Insolvenzplan mit Debt-Equity-Swap rechtskräftig angenommen ist, müssen die „swappenden“ Gläubiger keine Nachschusspflicht wegen einer Überbewertung ihrer eingebrachten Forderungen mehr fürchten. § 254 Abs. 4 InsO bestimmt, dass entsprechende Ansprüche des Schuldnerunternehmens ausgeschlossen sind. Die Gläubiger müssen insofern nur entscheiden, zu welchem „Wechselkurs“ sie ihre Forderungen zu swappen bereit sind. Die Möglichkeit zu rechtssicheren Debt-Equity-Swaps könnte auch zu einer Wiederbelebung des Marktes für den Kauf notleidender Forderungen (auch „NPL“ oder „non performing loans“ genannt) beitragen. Gerade für Käufer solcher Forderungen ist es häufig interessant, über den Forderungskauf Einfluss auf das Schuldnerunternehmen zu gewinnen.

Sanierung

Der Erfolg einer Sanierung bzw. des Schutzschirmverfahrens hängt vor allem von der professionellen Vorbereitung ab. Dazu ist die Erarbeitung eines operativen Restrukturierungskonzeptes erforderlich. Für die Erstellung des integrierten Sanierungskonzeptes steht Ihnen ein Team zur Verfügung, das neben „handwerklichen“ Fähigkeiten in der Projektplanung ausgewiesene Expertisen vorweisen u. a.

  1. in betriebswirtschaftlichen Fragestellungen (auf Basis aktueller Standards wie IDW S 6),
  2. im Insolvenzrecht (spezifische Kenntnisse im Bereich Insolvenzplanverfahren in Eigenverwaltung), Steuerrecht, Arbeitsrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht,
  3. in der operativen Restrukturierung und
  4. in der geeigneten unternehmensinternen und externen Kommunikation verfügen.

Die Praxiserfahrung zeigt, dass ein derartiges Aufgabenpaket regelmäßig nur von einem eingespielten, interdisziplinären Team abgebildet werden kann.

Um angestrebten Sanierungsbemühungen von vornherein gewisse Erfolgschancen einräumen zu können, lässt sich aus Sicht der Praxis sagen, dass ein qualitativ hochwertiges Sanierungskonzept maßgebliche Auswirkungen auf den Sanierungserfolg hat.

Unser Ihnen zur Verfügung stehendes Team verfügt zudem über Erfahrungen im Interimsmanagement, um vor Antragstellung die Position eines Chief Restructuring Officer (CRO) in der Unternehmensleitung übernehmen zu können. So begleitet der CRO das Unternehmen und das bestehende Management durch alle Phasen des Verfahrens und überwacht gleichzeitig die festgelegten Zeitpläne für die Durchführung des Insolvenzplanverfahrens, das Aufsetzen und die Umsetzung des operativen Sanierungskonzeptes sowie die interne und externe Kommunikation. Er stellt auch sicher, dass frühzeitig das notwendige Know-how aufgebaut wird und so der eingeschlagene Weg des operativen und eventuell strategischen Sanierungskonzeptes nach erfolgreicher Durchführung des Insolvenzplanverfahrens weiterverfolgt wird. Neben der Vorbereitung und Begleitung eines Insolvenzverfahrens ist auch die professionelle Übergabe der Aufgaben an die operativ verantwortlichen Manager ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg.

Insolvenzverwaltung

Wir begleiten und unterstützen Sie in allen Phasen Ihrer Insolvenz.

Unser Managing Partner Rechtsanwalt Philipp Brandt ist bei allen relevanten Gerichten in Berlin, insbesondere dem Amtsgericht Charlottenburg, als Insolvenzverwalter gelistet.

Für mehr Informationen besuchen Sie gerne unsere Seite DIE UNTERNEHMENSSANIERER.